|
|
 Was gibt es Neues?
 |
| << | 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | >> |
 |
2011-02-08: MOBILE TIMES Weekly 0374
Verzögerte Auktion - Ist IP v6 unsicherer als IP v4?
Die ComCom verlängert die Bewerbungsfrist für die Teilnahme an der Auktion für Mobilfunkfrequenzen. Ursprünglich sollte der 18. März 2011 der letzte Termin zur Eingabe der Bewerbungsunterlagen sein. Ein neuer Termin liegt noch nicht vor, sondern soll erst nach einem «Hearing» am 28. Februar entschieden werden. Die Neuausschreibung der Mobilfunkfrequenzen war am 26.11.2010 eröffnet worden. Danach hatten die interessierten Unternehmen in einem ersten Schritt Gelegenheit, Fragen zu stellen. Die waren offensichtlich so komplex, dass, wie das BAKOM schreibt, eine sorgfältige Beantwortung mehr Zeit in Anspruch nimmt als ursprünglich geplant.
Das Internet steht vor einem Problem: Der Internet-Adressraum nach IP v4 (Internetprotokoll Version 4) ist vollständig vergeben worden. Es gibt also keine freien Internetadressen mehr. Die Umstellung auf IP v6, das einen deutlich grösseren Adressraum bietet, ist bisher nur sehr zögerlich erfolgt. Zudem scheint es bei den Definitionen der Nutzung noch einige Ungereimtheiten zu geben, die erst ausgeräumt werden müssen. Das Nebeneinander von zwei Systemen zur Adressierung macht die Angelegenheit auch nicht einfacher.
IP v6 sollte eigentlich mehr Schutz der Anwender bringen. Die «Privacy Extensions» sollen die Identifizierung einzelner Geräte anhand der IPv6-Adresse unmöglich machen. Bei Windows 7 ist das automatisch der Fall, bei Mac OS kann man diese Erweiterung einschalten, in Smartphones mit Android oder Apple iOS scheint man sie aber nicht aktivieren zu können. Noch schlimmer: Laut Computermagazin c't 3/11 fabrizieren diese Hersteller die IP-Adresse grossenteils aus der Gerätenummer. Damit melden sich diese Smartphones, sofern sie sich aus einem WLAN verbinden, bei jedem IPv6-tauglichen Server mit einer weltweit eindeutigen Kennung.
Mehr Informationen gibt es jede Woche in MOBILE TIMES Weekly, das Sie hier abonnieren können.
Kommentare dazu |
| Zurück | OBEN |
 |
2011-01-20: MOBILE TIMES Weekly 0373
Swisscom Glasfaserverträge - Swisscom IT Services international - CES in Las Vegas
Die Reihe der Verträge von Swisscom über die gemeinsame Errichtung von Glasfasersystemen wird so schnell länger - Basel, Bern, Freiburg, Genf und Luzern sind Beispiele aus jüngster Zeit - dass sich nun offensichtlich die Wettbewerbskommission ausführlicher damit beschäftigen will.
Swisscom IT Services hat mit den weltweit tätigen HCL Technologies eine strategische Service-Partnerschaft geschlossen und kann so ihre Dienstleistungen im IT-Oursourcing auch international tätigen Schweizer Unternehmen im Ausland anbieten.
Mit der Consumer Electronic Show CES in Las Vegas hat der Reigen der Präsentationen von Neuheiten 2011 begonnen. Nicht dabei - obwohl es manche Tageszeitungen gesehen haben wollen - ein Tablet von Microsoft. Dafür gab es erneut den Versuch der Redmonder, ihr Betriebsystem als ein alle Plattformen übergreifendes zu präsentieren. Windows 8 soll das Kunststück möglich machen und vom Handy bis zum Server alle Geräte als Basis nutzen können. Die wirkliche Masse an Neuheiten dürfte aber Android für sich verbuchen können. Mit dem Motorola ATRIX geht offensichtlich ein alter Traum in Erfüllung: Man steckt das Smartphone in eine Art Laptop und hat dann einen vollwertigen mobilen Computer mit Monitor und Tastatur. Ein Datenabgleich ist dann eigentlich nicht mehr nötig. Sichern sollte man allerdings trotzdem. Einen anderen Weg geht das Iota FLEX mit dem Schweizer Herzen: SIM und Verbindung werden in einen Clip ausgelagert an den man via Bluetooth alle möglichen Geräte anschliessen kann. Die Hersteller haben kaum erst begonnen Slots für microSDHC bis 32 GB einzubauen, da bringen die Anbieter bereits die ersten Wechselspeicher für microSDXC mit 128 GB auf den Markt.
Mehr Informationen gibt es jede Woche in MOBILE TIMES Weekly, das Sie hier abonnieren können.
Kommentare dazu |
| Zurück | OBEN |
 |
2011-01-06: MOBILE TIMES Weekly 0372
Glasfaserverträge - Preise sinken - Mobile Welthauptstadt - Dual Core Handy
Bei den Verträgen zwischen städtischen Energieversorgern und Swisscom kristallisiert sich immer mehr ein Schema heraus. Die Kosten werden im Verhältnis 60:40 geteilt und es werden jeweils vier Glasfasern verlegt, von denen eine Swisscom und eine andere vom lokalen Betreiber genutzt wird. Die restlichen beiden warten auf Interessenten. Gut für den Geldbeutel ist die Tatsache, dass einerseits durch die Reduktion der Mobilfunkterminierungsgebühren Anrufe zum Handy billiger werden und andererseits die meisten Netzbetreiber beschlossen haben, die Mehrwertsteuererhöhung mit Jahresbeginn mehr oder weniger zu schlucken, also auf Preiserhöhungen zu verzichten.
Die GSM Association ist auf der Suche nach dem «Mobile World Capital». Diese Hauptstadt der mobilen Welt soll weit mehr als der Ort des jährlichen Mobile World Congress sein, sondern eine breite Auswahl an akademischen und Geschäftsentwicklungsmöglichkeiten beinhalten, kulturelle Festivals und Programme und die Bildung eines permanenten Zentrums der Branche realisieren. Sechs Städte stehen in der engeren Auswahl: Amsterdam, Barcelona, Köln, Mailand, München und Paris. Im Zentrum der Stadt soll sich das «Mobile World Centre» befinden, das Technologieausstellungen, Museumsfunktionen, einen Einzelhandelsbereich, ein mobiles Café, Büroflächen und mehr bieten soll.
Unter den neuen Geräten ist das erste Dual Core Modell von LG Electronics besonders zu bemerken, aber auch die professionellen DECT-Systeme von Sennheiser stechen heraus.
Mehr Informationen gibt es jede Woche in MOBILE TIMES Weekly, das Sie hier abonnieren können.
Kommentare dazu |
| Zurück | OBEN |
 |
2010-12-18: MOBILE TIMES Weekly 0371
Neuverteilung der Mobilfunkfrequenzen - Internet Cash Karte - HTC bei mobilzone - Warten
In der Schweiz werden im kommenden Sommer die bestehenden und künftige Mobilfunkfrequenzen im Rahmen einer Auktion komplett neu vergeben. Ob sich dabei in der Mehrzahl die bisherigen Lizenzinhaber durchsetzen oder ob völlig neue Mitspieler in der Arena erscheinen, weiss heute natürlich noch niemand. Neu sind die Frequenzen aus der so genannten «digitalen Dividende» im 800 MHz-Bereich und neu ist auch, dass die Frequenzen technologieneutral vergeben werden. Mit etwas Phantasie könnte man sich einen völlig neuen Betreiber vorstellen, der in der Schweiz das chinesische System TD-SCDMA einführt, das ja auch zu den international anerkannten Systemen gehört. Viel wahrscheinlicher ist allerdings, dass sich die bestehenden Anbieter weitgehend durchsetzen werden.
Neu ist auch das Internetzahlungsmittel «Internet Cash Karte», das Swiss Bankers und MasterCard gemeinsam lanciert haben. Diese Prepaid-Kreditkarte kann nicht mit mehr belastet werden als auf ihr gespeichert ist.
Mit mobilzone hat HTC seit November 2010 einen Generalvertriebspartner für die Schweiz gewonnen, der als erste Modelle die neuen Smartphones HTC Desire HD und HTC Desire Z ins Land bringt. Als nächstes Modell folgt das HTC HD 7 mit Windows Phone 7.
Ansonsten heisst im Markt die Devise weitgehend nur mehr «Warten». Gewartet wird, wie sich die neuen Handys und Smartphones verkaufen; gewartet wird, welche Tarifmodelle im Weihnachtsgeschäft besonders gut ankommen; gewartet wird auch auf den Mobile World Congress und was es da an Neuigkeiten geben wird.
Mehr Informationen gibt es jede Woche in MOBILE TIMES Weekly, das Sie hier abonnieren können.
Kommentare dazu |
| Zurück | OBEN |
 |
2010-11-30: MOBILE TIMES Weekly 0370
Fastweb-Übernahme - Abschaffung der SIM-Karte? - VISA-Karte mit Tastatur
Swisscom freut sich über den Erfolg des öffentlichen Übernahmeangebot ihrer Tochtergesellschaft Swisscom Italia für die Fastweb-Aktien: 71,262 % der das Angebot umfassenden Fastweb-Aktien wurden angedient. Damit steigt der Anteil von Swisscom an Fastweb 94,851%. Gleichzeitig verzichtete sie auf ihre Bedingung der Mindestannahmeschwelle von 95%. Fastweb wird jetzt von der Börse genommen. Im Rahmen des Delistings erhalten die Aktionäre von Fastweb die Möglichkeit, ihre Aktien während der Sell-out Periode zu veräussern.
Während der Grossteil der Handy-Welt fasziniert auf die neuen Smartphones und die damit einhergehenden Sonderangebote der Netzbetreiber starrt, brauen sich am Horizont anscheinend dunkle Wolken zusammen. Mit technischen Argumenten soll die frei wechselbare SIM-Karte durch ein fix eingebautes Modul ersetzt werden. Da derzeit die Politiker der Europäischen Union offensichtlich ganz mit dem Durchsetzen ihrer überdurchschnittlichen Gehaltsforderungen beschäftigt sind, interessiert sie wahrscheinlich dieser Anschlag auf die mobile Freiheit nicht wirklich. Auch die meisten Fachmedien haben dieses Vorhaben noch nicht kommuniziert. Die GSMA hat aber auch mit Hongkong einen nicht ganz so zentralen Platz ausgesucht, um ihre Pläne zu publizieren.
Mehr und mehr der angekündigten neuen Smartphones und Mobiltelefone werden nun verfügbar und auch bei den mobilen Zusatzeinrichtungen gibt es einige Neuheiten zu berichten. Die Cornèr-Bank wird demnächst eine VISA-Karte mit eingebauter Tastatur anbieten, die bei jeder Benutzung die Eingabe der PIN ermöglicht und gleichzeitig auch einmalige Transaktionscodes generieren kann. Drei grosse US-Netzbetreiber sind am Weg zu einem gemeinsamen mobilen Zahlungssystem und haben sich als Partner die britische Barclays Bank ausgesucht. Apple-Fans können jetzt endlich die Beatles bzw. ihre Werke über iTunes beziehen und die Handyhersteller als Gruppe freuen sich über einen neuen Rekordabsatz im dritten Quartal.
Mehr Informationen gibt es jede Woche in MOBILE TIMES Weekly, das Sie hier abonnieren können.
Kommentare dazu |
| Zurück | OBEN |
 |
2010-11-16: MOBILE TIMES Weekly 0369
Betriebssysteme - Swisscom-Umsatz steigt - Maxdata ist wieder da
Der Kampf um die Betriebssysteme für Smartphones verspricht wieder spannend zu werden, nachdem Nokia eine Veränderung in der Symbian Foundation von einer Entwicklungs- zu einer Lizenzierungsgemeinschaft angekündigt hat, Microsoft mit Windows Phone 7 herauskam und Motorola als Unterstützer von Android in Europa schon wieder recht aktiv ist. In der Schweiz gibt es bei Orange z. B. das Flipout. Wie lange Motorola Android unterstützt ist aber fraglich, denn bei Betriebssystemen hat sich Motorola bisher nicht durch Konsequenz ausgezeichnet. Der erwähnte Kampf um die Betriebssysteme insgesamt hat wieder ein neues Kapitel. Nachdem die Symbian Foundation angekündigt hat, sich von einer Entwicklungs- zu einer Lizenzierungsgemeinschaft zu wandeln, hat Nokia sofort versichert, dass man weiterhin seine eigenen Ressourcen in Symbian investieren werde.
Swisscom konnte in den ersten drei Quartalen 2010 den Nettoumsatz um 0,6% auf CHF 8,98 Milliarden steigern. Da ein kräftiger Teil des Umsatzes auf die italienische Fastweb entfiel, die in Euro bilanziert, dürfte man sogar von einem Umsatzanstieg von 2,5 Prozent auf Basis konstanter Währungen sprechen. Der Nettoumsatz von Swisscom ohne Fastweb erhöhte sich um 2,3% auf CHF 7,03 Milliarden. Der Reingewinn allerdings sank um 8,2 % auf CHF 1,41 Milliarden. Interessant, dass der Marktführer noch immer die Zahl der Mobilfunkkunden steigern kann: 5,8 Millionen sind es zum Ende des dritten Quartals.
Die österreichische Quanmax übernimmt nun auch die Aktienmehrheit von Belinea und firmiert Belinea wieder zu Maxdata um. Nach dem Untergang der alten Maxdata sind damit wohl wieder alle Teile unter einem Dach vereint: Maxdata Deutschland, Österreich und Schweiz. Quanmax will Maxdata auf den Business- und Industriesektor ausrichten. An weiteren Marken verfügt Quanmax über Quanta, ChilliGreen, SecureGuard und Funworld.
Mehr Informationen gibt es jede Woche in MOBILE TIMES Weekly, das Sie hier abonnieren können.
Kommentare dazu |
| Zurück | OBEN |
 |
2010-11-08: MOBILE TIMES Weekly 0368
Ideenwettbewerb für Senioren - Noch mehr Glasfaser - Sunrise britisch
Zum Ideenwettbewerb «einfach telefonieren» ruft emporia Telecom, der Hersteller von Seniorentelefonen, gemeinsam mit Swisscom, Pro Senectute, FHS St.Gallen sowie Migros auf: Es soll ein Mobiltelefon kreiert werden, das den Ansprüchen der älteren Generation in Handhabung, Design und Funktionalität entspricht. Unter www.einfachtelefonieren.ch können zum 14. November 2010 Vorschläge eingereicht werden. Dabei können Design, Bedienbarkeit, Zubehör, Services, Funktionen sowie Gesundheitsdienstleistungen beliebig gestaltet werden. Im Anschluss werden alle eingereichten Vorschläge von einer Expertenjury bewertet. Die drei kreativsten Köpfe gewinnen je einen Wellness-Gourmet-Gutschein. Zudem werden unter allen Teilnehmern zehn Handys von emporia Telecom verlost.
Im Glasfaserbereich geht der Vertragsreigen munter weiter. Diesmal haben die SIG (Services Industriels de Genève bzw. Industriedienste Genf) und Swisscom einen Vertrag für gemeinsames Glasfasernetz unterzeichnet. Bereits in vier bis fünf Jahren soll ein Grossteil der Genfer Haushalte an das Glasfasernetz angeschlossen sein. Der Vertrag soll auch eine offene Infrastruktur, die einen wirksamen Wettbewerb ermöglicht, garantieren. Swisscom wird dabei das Netz in der Stadt Genf verlegen, während die Industriedienste Genf die grossen Nachbargemeinden erschliessen werden.
Die schweizerische Wettbewerbskommission («WEKO»), das Bundesamt für Kommunikation («Bakom») und die Eidgenössische Kommunikationskommission («ComCom») haben den Verkauf von Sunrise an die britische Investmentfirma CVC Capital Partners genehmigt und schon wurde die Transaktion im Wert von CHF 3,3 Milliarden abgeschlossen. Sunrise ist also nicht mehr dänisch sondern britisch.
In den letzten Monaten hat sich bei Übernahmen etc. nicht so viel getan, wie im ersten Halbjahr. Dennoch gibt es Interessantes zu berichten: McAfee wird von Intel gekauft, nicht ohne vorher selbst tenCube geschluckt zu haben. Intel war damit aber noch nicht fertig, sondern kaufte auch noch das Mobilfunkgeschäft von Infineon. Wen wir gleich in München bleiben: Der Masseverwalter hat für die marode Cinterion einen Käufer gefunden und es ist kein Investmentfonds, sondern mit Gemalto ein echtes Schwergewicht der Branche. Noch interessanter dürfte langfristig der Übergang von rund 1.100 Mitarbeitern aus Forschung und Entwicklung von Nokia an die japanische Renesas sein. Das waren zwar nicht die einzigen Verkäufe, aber wohl die spektakulärsten. Diese und weitere finden Sie in der Rubrik Round-Up von MOBILE TIMES Weekly 0368. Marktanalysen über das dritte Quartal 2010 bilden dort den Schwerpunkt des Kapitels Propheten, Analysten und Statistiker. Kernaussage: Apple ist unter den TOP 5.
Mehr Informationen gibt es jede Woche in MOBILE TIMES Weekly, das Sie hier abonnieren können.
Kommentare dazu |
| Zurück | OBEN |
 |
2010-10-27: MOBILE TIMES Weekly 0367
WEKO erlaubt Sunrise-Übernahme - Glasfaser St. Gallen - 16:9 ist nicht 16:9
Die Wettbewerbskommission (WEKO) hat die Übernahme von Sunrise durch CVC Capital Partners in der Schweiz genehmigt. Es stehen derzeit aber für einen endgültigen Abschluss in der Schweiz noch die Genehmigung der Eidgenössischen Kommunikationskommission (ComCom) sowie des Bundesamtes für Kommunikation (Bakom) aus, die für Ende Oktober erwartet werden.
In St. Gallen wurde die vor gut einem Jahr angekündigte Zusammenarbeit zwischen Stadt St. Gallen und Swisscom zum Ausbau des städtischen Glasfasernetzes durch die Unterzeichnung des vollständiges Vertrags besiegelt. Die St. Galler Stadtwerke werden in den nächsten vier Jahren rund 80 Prozent der St. Galler Betriebe und Haushalte mit einem ultraschnellen Glasfaseranschluss erschliessen. Swisscom übernimmt rund 60 Prozent der dazu notwendigen Investitionen. Der koordinierte Ausbau des St. Galler Glasfasernetzes wurde bereits im September 2009 begonnen. Die Stadt St. Gallen ist Eigentümerin des Zugangsnetzes, Swisscom sichert sich mit dem Vertrag den langfristigen Zugriff auf bis zu zwei Fasern pro Betrieb und Haushalt.
Im Anschluss an die Präsentation von Windows Phone 7 kamen natürlich die ersten Smartphones in die Schaufenster. Hierzulande waren HTC, LG und Samsung die ersten, die Smartphones mit Windows Phone 7 vorstellten. Neben dem Windows-Hype ging fast unter, dass Nokia mit den Auslieferungen des neuen Flaggschiffs N8 mit Symbian^3 begonnen hat. Überraschend kommt auch Motorola in unseren Breiten mit einem neuen Handy auf den Markt. Das robuste Smartphone läuft unter Android 2.1, dessen Display mit 16:8,99 tatsächlich fast exakt 16:9 darstellt. Zwar werben auch andere Anbieter gerne mit Display Seitenverhältnissen von 16:9. Dazu passt aber die angegebene Auflösung von 800 × 480 nicht ganz, denn die hat ein Verhältnis von 10:6 bzw. 16:9,6.
Mehr Informationen gibt es jede Woche in MOBILE TIMES Weekly, das Sie hier abonnieren können.
Kommentare dazu |
| Zurück | OBEN |
 |
2010-10-16: MOBILE TIMES Weekly 0366
Fastweb, Glasfasern und Windows Phone 7 - eine turbulente Woche
Seit 11. Oktober (bis 12. November) läuft das öffentliche Übernahmeangebot durch Swisscom Italia S.r.l. für die nicht von ihr gehaltenen Aktien von Fastweb. Der Angebotspreis beträgt EUR 18 pro Aktie. Swisscom Italia S.r.l. hält derzeit einen Anteil von 82,082 % an Fastweb.
Die Verbreitung von Glasfasern in Schweizer Städten gewinnt eine kaum erwartete Dynamik. Fast jeden Tag gibt es eine neue Meldung über Vereinbarungen zwischen Netz- und Kabelbetreibern über die Nutzung der neu verlegten Glasfasern. Sunrise ist sehr aktiv und hat u. a. an IWB in Basel, St.Gallen und ewl in Luzern Absichtserklärungen über die Nutzung von Glasfasern abgegeben.
Microsoft hat in der vergangenen Woche Windows Phone 7 präsentiert. Daneben verblasste etwas, dass Research in Motion die Entwicklungsplattform «Enterprise Application Middleware» vorgestellt hat.
Die Werbung am Display des Smartphones wird mehr und mehr üblich. Nachdem Apple mit seinem Ad-Network begonnen hat - hierzulande ist davon ja noch nichts zu merken - zogen andere bald nach. Selbst Opera, mit dem Opera Mini sehr stark ins Mobilfunkgeschäft involviert, hat ein eigenes Anzeigennetz aufgezogen.
Intel macht einen neuen Anlauf ins Mobilfunkgeschäft und hat den entsprechenden Bereich von Infineon, ehemals Siemens, mit 3.400 Mitarbeitern gekauft. RIM hat das neue Betriebssystem für Tabletts vorgestellt und Microsoft scheint mit Windows Mobile 7 endlich eine ernsthafte Antwort auf die Herausforderer, durch die es allesamt schon überholt worden ist, gefunden zu haben
In Deutschland gibt es erste Probleme mit der «Digitalen Dividende»: Nachdem der Regulator die Räumung der nun für den Mobilfunk vorgesehenen Kanäle oberhalb der Nummer 60 angeordnet hat, hat die RTL-Gruppe, dort wie sie davon betroffen ist, die terrestrische Versorgung über DVB-T eingestellt und wirft dem Regulator vor, das Problem von Störungen des Fernsehens vor allem durch LTE nicht genügend untersucht zu haben.
Der TCS kämpft um die Strassennummer 140, die er laut BAKOM mit Mondial Assistance zu teilen hat. TCS will den Entscheid an das Bundesverwaltungsgericht weiterziehen.
Mehr Informationen gibt es jede Woche in MOBILE TIMES Weekly, das Sie hier abonnieren können.
Kommentare dazu |
| Zurück | OBEN |
 |
2010-10-06: MOBILE TIMES Weekly 0365
Sunrise, Fernmeldegesetz und Terminierungsgebühren
Wenn es auch keine Überraschung ist, dass TDC Sunrise verkauft hat, so ist doch der Käufer eine, denn CVC hat im aktuellen Portfolio eigentlich keine Telekombetriebe. Dennoch erklärte man anlässlich der Vertragsunterzeichnung, dass dieser Kauf die Entschlossenheit von CVC zeige, die Aktivitäten im Telekomsektor zu erweitern. Gleichzeitig versichert man, Sunrise ihre Strategie des Herausforderers am Schweizer Markt weiter zu ermöglichen. Was sich in den nächsten Monaten zeigen muss ist wohl, ob CVC Sunrise als strategisches Investment und allenfalls gar als Kern eines Telekom-Clusters erworben hat, einfach als Geldanlage oder auch als Mittelsfirma für einen grösseren Telekomkonzern. Die letztere Variante wurde schon öfter u. a. in Österreich beim Übergang von ONE an Orange gewählt: Der Sinn der Konstruktion ist es in solchen Fälle, dass der endgültige Käufer das Unternehmen schuldenfrei übernehmen kann bzw. durch den laufenden Betrieb einen viel besseren Überblick über die Situation des Unternehmens bekommt, als es jede vorherige Prüfung ermöglichen würde. Sicher ist, dass CVC Sunrise nicht aus Nächstenliebe gekauft hat, sondern damit Geld verdienen will.
Nachdem der Bundesrat im November 2009 eine Verschärfung des Konsumentenschutzes in der FDV (Fernmeldediensteverordnung) beschlossen hat, die am 1. Januar dieses Jahres in Kraft trat, hat er sich nun wieder das FMG (Fernmeldegesetz) vorgenommen und die Lage am Telekom-Markt analysiert. Die Schweiz sei grundsätzlich mit Telekommunikationsleistungen gut versorgt, aber es gibt Unzulänglichkeiten, die allerdings welche aus Sicht des Bundesrats derzeit eine Revision des Fernmeldegesetzes (FMG) nicht rechtfertigen. Zufrieden ist man mit der Marktöffnung in der Festnetz-Sprachtelefonie und der anlaufenden Investitionsdynamik im Bereich der Glasfaseranschlüsse. Weniger glücklich ist man über die Entwicklung im Bereich des Mobilfunks und des Festnetz-Breitbandmarkts - vor allem in Hinblick auf die Preisentwicklung, die namentlich im Vergleich zu anderen europäischen Staaten Fragen aufwerfe.
Die verschiedenen Telekommunikationsdienstleistungen, die wegen des technologischen Fortschritts in zunehmender Zahl und Komplexität angeboten werden, eröffnen auch neue Missbrauchsmöglichkeiten für unseriöse Anbieterfirmen. Der Bundesrat hat dafür zwar Lösungsansätze dargestellt, weist aber gleichzeitig darauf hin, dass die Umsetzung dieser Handlungsoptionen im Rahmen einer Gesetzesrevision erfolgen müsste. Die sieht der Bundesrat aber zum jetzigen Zeitpunkt als verfrüht an und gibt der Rechtssicherheit Vorrang.
Eine Meinung, die auch Swisscable teilt, aber gleichzeitig eine Verhinderung des Missbrauchs von Marktmacht verlangt, die aber schon dadurch gegeben wäre, dass ComCom (Kommunikationskommission) und WEKO (Wettbewerbskommission) ihre bestehenden Möglichkeiten ausschöpfen.
Die Senkung der Terminierungsgebühren der Mobilfunker hat zu einem heftigen Schlagabtausch geführt. Zwar ist es zu Preissenkungen gekommen, aber nicht im vollen Umfang der Senkung der Gebühren. Orange-Chef Tom Sieber meint, dass Swisscom die Preisanpassungen vor allem dazu nutzt, um ihre Margen zu verbessern. Die Kosten der Swisscom fielen um sieben Rappen pro Minute für Anrufe in das Orange-Netz; die Endkundenpreise senke sie aber nur um fünf Rappen und das auch nur tagsüber.
Mehr Informationen gibt es jede Woche in MOBILE TIMES Weekly, das Sie hier abonnieren können.
Kommentare dazu |
| Zurück | OBEN |
 |
| << | 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | >> |
 |
|